Förderrichtlinien

Förderrichtline zur Vergabe des proCFD-Awards

In der Fassung vom 13.12.2014

  1. Zielsetzung und Inhalt
  2. Teilnehmerkreis und zugelassene Arbeiten
  3. Beurteilungskriterien
  4. Kuratorium
  5. Ausstattung des Preises
  6. Hinweise

1.     Zielsetzung und Inhalt

Der Verein für Strömungssimulationen – proCFD e.V. schreibt halbjährlich einen Preis aus, mit dem hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der numerischen Strömungssimulation und Strömungsmechanik ausgezeichnet werden.

Die einzureichenden Arbeiten sollen sich mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen, insbesondere auf dem Gebiet der Strömungssimulation, beispielsweise

  • FVM, FEM und DEM
  • Fluid-Struktur-Interaktion
  • Mehrphasenströmungen
  • Reaktive Strömungen
  • Direkte Numerische Simulation DNS

befassen und deren Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen.

2.     Teilnehmerkreis und zugelassene Arbeiten

Teilnahmeberechtigt sind Autoren aus Wissenschaft, Forschung und Technologie aller Nationalitäten. Insbesondere soll der wissenschaftliche Nachwuchs zur Teilnahme aufgerufen werden. Zugelassen sind Abschluss-, Diplom-, Studien- und Semesterarbeiten. In Einzelfällen können auch Dissertationen und Habilitationsschriften sowie sonstige Monographien, jedoch keine kumulativen Arbeiten, berücksichtigt werden. Zugelassene Sprachen sind Deutsch und Englisch. Die Arbeiten müssen öffentlich zugänglich sein, wobei die Veröffentlichung (Abgabe/Einreichung) zum Einsendeschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegen darf.

Eine Mehrautorenschaft ist möglich, jedoch wird der Preis in diesem Fall nur einmal gewährt.


3.     Beurteilungskriterien

Bei der Auswahl der Arbeiten soll der Praxisbezug berücksichtigt werden. Die wissenschaftliche Leistung soll in ihrer Bedeutung für die Grundlagenforschung, in ihrer Umsetzung in die praktische Anwendung und eventuell durch ihre publizistische Verwertung erkennbar sein. Auf die Aktualität der Ergebnisse bzw. von Lösungsansätzen wird Wert gelegt.

Die Beurteilung der eingehenden Arbeiten erfolgt durch ein Kuratorium, welchem mindestens ein Vertreter des Vereins-Vorstandes angehört.

Ein Rechtsanspruch auf den Förderpreis besteht nicht.

4.     Kuratorium

Das Kuratorium übernimmt die Aufgabe der Beurteilung der ordnungsgemäß eingereichten Vorschläge aller Kandidaten und soll zur Wahrung der Objektivität aus mindestens drei Personenkreisen gebildet werden. Zu diesen Personenkreisen gehören:

  1. Ein Vertreter des Vorstands
  2. Ein ordentliches Mitglied ohne Vorstandszugehörigkeit
  3. Ein förderndes Mitglied bzw. sein Vertreter oder eine Person, die nicht Mitglied des Vereins ist.

Das Kuratorium ist beschlussfähig, wenn es in der jeweiligen Beurteilungsperiode aus mindestens 2 Personen der unterschiedlichen Personenkreise besteht. Das Kuratorium wählt intern einen Vorsitz. Sein Beschluss zur Vergabe des Preises und eine eventuelle Platzierung muss einstimmig sein.

Die Wahl des Kuratoriums erfolgt im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins für Strömungssimulationen proCFD e.V. und bedarf nicht der Anwesenheit der zur Wahl gestellten Personen. Die Annahme der Wahl kann entweder direkt vor Ort geschehen oder innerhalb von zwei Wochen nach Wahl schriftlich beim Vorstand des Vereins eingereicht werden.

5.     Ausstattung des Preises

Das Preisgeld für den ersten Platz beträgt maximal 512,00 €, für den zweiten Platz maximal 128,00 € und für den dritten Platz maximal 64,00 €. Die tatsächliche Höhe der ausgeschütteten Preisgelder richtet sich nach den finanziellen Mitteln des Vereins und wird zu Beginn einer Vergabeperiode bekannt gegeben. Der proCFD-Award wird halbjährlich in einer öffentlichen Veranstaltung in Magdeburg verliehen. Erscheint dem Kuratorium zu einem Auszeichnungstermin keine Arbeit als auszeichnungswürdig, so behält es sich vor, die Vergabe ganz oder teilweise auszusetzen. Zusätzlich behält sich das Kuratorium vor, bei der Veranstaltung zur Verleihung weitere Preise zu vergeben.

6.     Hinweise

Einsendeschluss ist jeweils der 31. März und der 30. September eines jeden Jahres.

Arbeiten, die nach diesem Zeitpunkt eingereicht werden, können nicht berücksichtigt werden oder gehen ggf. in die Auswahl des nachfolgenden Semesters ein.

In der Bewerbung um den proCFD-Award sind ein Lebenslauf, eine Kurzdarstellung des Inhalts, sowie ggf. vorhandene Gutachten beizufügen. Bewerbung, Lebenslauf, Gutachten und Arbeit müssen 2-fach oder in digitaler Form in der veröffentlichten Form eingereicht werden. Alle Exemplare werden entschädigungslos einbehalten. Der Empfang wird nicht bestätigt.

Die wissenschaftlichen Arbeiten können, unter Zustimmung des Autors, in der ortsansässigen Hochschul-Bibliothek der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Das Formular für die Kurzdarstellung (Bewerbung) ist auf der Internetseite des Vereins (www.proCFD.de) zu finden.

Die Information, ob die eingereichten Arbeiten prämiert wurden, erfolgt schriftlich, nach dem jeweiligen Einsendeschluss. Es wird darum gebeten, von vorherigen Anfragen Abstand zu nehmen.

Steuerliche Folgen aus dem evtl. verliehenen Preis hat der/die Preisträger/in selbst zu tragen. Mit erfolgter Einreichung erkennt der/die Kandidat/in diese Förderrichtlinie in der einreichungsaktuellen Fassung an.

Die Förderrichtlinie kann im Rahmen einer Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit geändert werden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Diese Förderrichtline wird vom Vorstand und weiteren Mitgliedern des Vereins durch Ihre Unterschrift beschlossen:

 

Magdeburg, 13.12.2014

(im Original gezeichnet)                                                                            (im Original gezeichnet)
Nils Lichtenberg, M. Eng.                                                                         Matthias Voß, M. Eng.

 

(im Original gezeichnet)                                                                            (im Original gezeichnet)
Sascha Ost, M. Sc.                                                                                    Franziska Pfeffer

 

(im Original gezeichnet)                                                                            (im Original gezeichnet)
Dipl.-Ing. Michael Wenske                                                                      Bernhard Linseisen, M. Sc.

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